Le Chat Noir Solitheke – In Gedenken an Nastija und Stas

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Nach zahlreichen Aktionen – von Jekaterinburg über Moskau, Berlin bis nach Paris – in Gedenken an die Journalistin Anastasija Baburova und den Menschenrechtsanwalt Stanislav Markelov, gibt es bei der morgigen „Le Chat Noir“ Solitheke auch in Göttingen ein kleines Gedenken:

Nach 10 Jahren fast unbeantworteten, postsowjetischen Faschoterror, gelang es der russischen
radikalen Linken ab Anfang der 2000 eine breitere antifaschistische Gegenwehr zu etablieren. Auch wenn aufgrund der riesigen Zahl von
Nationalist*innen und Faschist*innen die Erfolge nur marginal blieben, konnte sich ein kämpferisches, antifaschistisches Netzwerk etablieren.
Dieses stand stets nicht nur in Konflikt mit einer mörderischen Faschoszene, sondern sogleich auch immer mit dem höchst repressiven russischen Staat.

Am 19. Januar 2009 fielen jedoch erneut Schüsse. Auf dem Weg über den Moskauer Metrobahnsteig wurde die Journalistin Anastasija Baburova und der Rechtsanwalt Stanislav Markelov mit mehreren Schüssen in den Hinterkopf ermordet. Beide waren bekannt für die anarchistischen und antifaschistischen Ideen, denen sie verbunden waren und beide stellten aufgrund ihrer Tätigkeit als mediale und juristische Verteidigung antifaschistischen Engagements allzu vielen ein Dorn im Auge.

Den 3. Todestag vos Stas und Nastija nehmen mir zum Anlass, um ihrer zu gedenken und zugleich an die permanenten Morde von Faschos und Staat zu erinnern.
Es wird einen Vortag zum 19. Januar sowie zu Rassismus und Faschoterror in der Ex-SU geben. Die Einnahmen des Abends gehen in die Unterstützung antifaschistischer Aktivitäten in Osteuropa.

*Erinnern heißt kämpfen! – памнить зачит бороться!

Solitheke „Le Chat Noir“
Di, 24.01.12 ab 21 Uhr
JuzI Barraum *

Naziaufmarsch in Dresden den Kampf ansagen!

2012 mit anarchistischen Vorsätzen auf Dresdner Straßen!
Als Anarchist*innen treten wir fight the scumfür eine Gesellschaft ohne Herrschaft und Gewalt des Menschen über den Menschen ein. Das schließt den Kampf gegen jegliche gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit,physische und psychische Gewalt gegen Menschen und Diskriminierungen z. B. aufgrund von Geschlecht, Herkunft, Aussehen, Sexualität ein

Als Mitglieder verschiedener Kampforganisationen der lohnabhängigen Klasse sind wir bemüht, wirtschaftliche Gesetze für die Bevölkerung transparent zu machen, damit wir uns so in Theorie und Praxis zum Kampf gegen Ausbeutung und Unterdrückung selbst ermächtigen können. Der Kampf gegen die Ideologien des Faschismus und der des Führerkultes Nationalsozialismus als schlimmste Formen menschenverachtenden Denkens stellt für uns daher eine Selbstverständlichkeit dar. Wir möchten mit diesem Aufruf dazu ermutigen, sich den Neo-Naziaufmärschen am 13. und 18. Februar in Dresden unter einem anarchistischen Blickwinkel in den Weg zu stellen.
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De schwatze Katzi beislt – Solitheke gegen den WKR Ball in Wien

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Die Redical M sowie die Gruppe Gegenstrom informieren im Rahmen der Solitheke „Le Chat Noir“ über den Ball des Wiener Kooperationsrings sowie die geplanten antifaschistisch-feministischen Proteste dagegen.
Am 10.01.12 ab 21.30 Uhr im JuzI – Beisln ab 21 Uhr.

Zum Hintergrund

Am 27. Januar 2012, dem Jahrestag der Auschwitzbefreiung, findet der
Ball des Wiener Korporationsringes (WKR) statt. Dort treffen sich jedoch
nicht nur ein paar Burschenschafter in Frack, Schärpe und Schmiss.
Vielmehr ist das Treffen in der Wiener Hofburg, dem Sitz des
österreichischen Bundespräsi­denten, ein Stelldichein der alten und
neuen Rechten Europas.

Um das Treffen der FreundInnen reaktionärer Krisenlösungs­modelle nicht
unbeantwortet zu lassen, rufen wir dazu auf, sich selbst auf die Party
einzuladen und den Gästen des WKR­ Balls gehörig ins Sektglas zu spucken!

In dieser ersten Veranstaltung im JuzI wird es neben den inhaltlichen
Punkten auch um praktische Informationen gehen. Neben Infos zur Anreise
aus Göttingen, geht es um die geplanten Ge­genproteste und das Drumherum
am Wochenende vom 27.1 ­
29.1.2012 in Wien.

Gegen reaktionäre Ideologien – ob in Deutschland, Öster­reich oder
anderswo! Für den Kommunismus!
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Nationalismus und Widerstand in Russland

Aus aktuellem Anlass – den Protesten gegen die Dumawahlen in der Russischen Föderationen und deren vereinnahmung durch nationalistische Führungskader – veröffentlichen wir an dieser Stelle unseren Artikel zu Kontinuitäten nationalistischen Denkens in Russland sowie zur antifaschistischen Gegenwehr. Darauf aufbauend erscheint in Kürze eine Stellungnahme zu den aktuellen Wahlprotesten.
Der Artikel erscheint im Januar in der Zeitschrift Abuje.

Blick in den Osten

rash winnieEs ist viel die Rede von den harten Verhältnissen im Osten. Selbst in den Medien ist trotz der intensiven Beziehungsarbeit zwischen der BRD und der Russischen Föderation auf politischer und insbesondere wirtschaftlicher Ebene des öfteren Kritik am autoritären Regime Wladimir Putins zu hören, der trotz seiner nicht ganz so machtvollen Postion als Ministerpräsident alle Fäden in der Hand hält bzw. nach den kommenden Wahlen im Winter 2011/12 wohl auch wieder offiziell als Präsident halten wird. Jedoch ist das Bild des autoritären „Putin-Russlands“ verkürzt, macht es die gesellschaftlichen Verhältnisse in Russland doch nur von einem autoritären Staatsführer abhängig.
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Rückblick Antifa Demo in Greifswald

Nachdem Leute von der Antifa Mecklenburg-Vorpommern im Rahmen der Siempre Antifascista Woche über die schwierige Lage in Nordost berichtet hatten, riefen sie für den 10.12.11 zu einer kämpferisch-antifaschistischen Demo auf. Gerade auch durch den aktuelle NSU und Verfassungsschutz Skandal gaben der Demo zusätzliche Aufmerksamkeit. Völlig zurecht, denn das aktuelle Engagement der Genoss*innen in M-V ist wirklich großartig. Wir wollen deshalb auch gerne nochmal darauf hinweisen, vielleicht fühlt sich ja auch wer im Leinetal inspiriert.

Was so berichtet wurde – Pressespiegel zur Antifa-Demo am 10.12.2011
hier klicken zum lesen und angucken
Kombinat Fortschritt – Greifswald im Winter
AKJ-Greifswald – Demobeobachtung von der Antifa-Demo
Fleischervorstadt-Blog – Auf einem guten Weg
Webmoritz – Wasserwerfer am Wegesrand Antifa-Demo zieht durch Greifswald
daburna – 900 Personen bei Anti-Nazi-Demo in Greifswald
Bündnis 90/Die Grünen KV Vorpommern-Greifswald – Respekt für die tolle Demo
Tagesschau (Video)
Nordmaganzin – Anti-Nazi-Demo (Video)
Hamburger Abendblatt – Mehr als 850 Menschen demonstrieren in Greifswald
Ostsee-Zeitung – Greifswald: 700 Menschen demonstrieren gegen Rechts
Ostsee-Zeitung – Vier Festnahmen bei Demonstration gegen Rechts

und außerdem hier auch noch der Videorückblick des Medienkollektivs Manfred

Bar Czarne Koty – Cło represij

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Warschau-Antirep Theke Le chat noir

Polens Tourismus steckt in Krisenzeiten. Anfang diesen Jahres starten fremdenfeindliche Übergriffe in Ostpolen statt. Ganz klar von Leuten gestartet, die Polens Bild in der Welt beschmutzen wollen. Wie Polens Präsident treffend kommentierte “Diese Leute wollen Polen durch solche Aktionen nur schaden. Das ist nicht Polen” Nein, rechte Gesinnungen gibt es bei uns nicht, das sind andere, ganz klar.
Doch als wäre das nicht schon schlimm genug, wird ausgerechnet am 11. November, dem Tag der nationalen Unabhängigkeit“ die Warschauer Innenstadt in Folge eines riesigen Faschaufmarsches zerlegt. Und alles was die polnische Fremdenverkehrarbeit zu Stande gebracht hat sind “Deutsche Krawalltouristen” die mit Bussen nach Warschau gekommen sind, um was wohl zu tun? Genau, Polen zu schaden. Wahlweise als alles zerstörende Anarchist*innen, wahlweise als gegen die polnische Unabhängigkeit demonstrierte Nationalist*innen. Da sind sich die Medien und Politik nicht ganz einig, aber in Zeiten der Hufeisentheorie ist das vielleicht auch nicht mehr so wichtig.
Nur eins ist wichtig, nämlich das keine*r der polnische Nation schadet.Deshalb wurde die Warschauer Innenstadt natürlich auch nicht von den heimischen Faschos zerlegt, sondern von Anarchist*innen, insbesondere den angereisten aus Deutschland. Dass diese allerdings direkt bei ihrer Ankunft in Warschau eingeknastet wurden und 30h lang unter miesten Bedingungen einsaßen, wird ausgespart, schließlich geht’s hier um Anarchist*innen – Alarm, Alarm!

Doch in den folgenden Wochen bleibt es nicht allein bei diesen abgefahrenen Zuständen. Sie sind erst der Anfang einer breiten Repressionswelle. Nachdem die angebliche Krawalltruppe mit zig Verfahren am Hals wieder nach Deutschland abgeschoben wurde, startete die staatliche Attacke auf Anarchist*innen und Antifas in Polen. Momentan wird in Polen versucht jegliche linke politische Aktion und Protest gewaltsam zu unterbinden, es läuft eine breite Hetze auf alles anarchistische und insbesondere größere Strukturen wie die antifaschistische Vernetzung Polen oder die Basisgewerkschaft ZSP werden intensiv verfolgt.

Höchste Zeit für solidarische Aktionen. Die Solitheke Le chat noir ist diesmal die czarne koty und informiert euch über die aktuellen Vorgänge in Polen. Alle Einnahmen des Abends gehen direkt in die Antirepressionsarbeit.

Also kommt heute um 21 Uhr ins JuzI.

Zieht euch warm an! Antifa Demo am 10.12. in Greifswald

Während Mecklenburg-Vorpommern größtenteils eine national-befreite Zone darstellt, bildete die Stadt Greifswald lange Zeit einen Gegenpol. Die Zeiten sind aber spätestens mit dem Zuzug des ex-Kameradschaft „Tor“ Mitgleid Markus G. beendet worden. In den letzten drei Jahren ist eine äußert aktive und schlagfähige national-sozialistische Gruppe entstanden, die jagt macht auf alles, was ihren völkischen Ideen entgegensteht. Da die meisten Leute das offensichtliche Naziproblem ignorieren oder beim Kopf schütteln stehen bleiben, macht sich seit einiger Zeit die junge antifaschistische Gruppe „defiant“ daran, den mecklenburgischen Verhältnissen den Kampf anzusagen. Nachdem Markus G. mittlerweil nicht mehr so entspannt Jura studieren kann wie früher, sind nun wir alle aufgerufen, zur antifaschistischen Demonstration am 10.12. – 13 Uhr ab Greifswald Südbahnhof- zu kommen. Zeigen wir den Nazis, dass Meck-Pomm nicht ihr Ponyhof ist. Für einen kämpferischen Antifaschismus.

Zieht euch warm an! (Mobi-Video) from DEFIANT on Vimeo.

Update: Gegen Naziterror! Gegen Rassismus! – Demo am 3.12.2011

„Wer in Deutschland vom Faschismus reden will, darf vom Staat nicht schweigen“
Gegen Naziterror! Gegen Rassismus!
Für eine solidarische Gesellschaft und ein Leben in Freiheit und Würde für alle!

Demonstration | Samstag, 03. 12.2011 | 13 Uhr | Gänseliesel

An dieser Stelle dokumentieren wir einen Aufruf zur Demonstration gegen Naziterror und Rassismus am 3.12.2011 in Göttingen.

Der VS im BRAUNen Sumpf
In den Jahren 2000 bis 2006 wurden bundesweit neun Menschen erschossen. Schnell war für die ermittelten Behörden klar, wer hinter den Taten steht – die Organisierte Kriminalität. Jahrelang wurden die Taten und ihre Opfer fälschlicherweise in Zusammenhang mit Gewalt unter Migrant_innen dargestellt. Die Medien übernahmen diese Begründung unhinterfragt und kreierten mittels stereotypischen und rassistischen Klassifikationen den Begriff „Döner-Morde“. Aber auch die Kriminolog_innen standen dem mit dem Namen „SoKo Bosporus“ für ihre Ermittlungsgruppe in nichts nach. Diese Terminologie zeigt den ausgeprägten Rassismus der deutschen Gesellschaft.

Auf dem Rücken dieser Mordopfer wird seit Jahren eine Posse ausgetragen, die an Menschenverachtung kaum zu überbieten ist und die in den letzten Tagen ihren Höhepunkt erreichte. Die Hauptakteur_innen dieses mörderischen Schauspiels sind: Polizei, Verfassungsschutz (VS), Medien und Politik.
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Für einen anderen Bildungsstreik

Dokumentiert wird hier unsere Position zum Bildungsstreik 2011. Der Text war als Flyer und als Redebeitrag auf der Demo in Göttingen zu lesen und hören

Liebe Schüler*innen, Student*innen, Lehrer*innen und Azubis

Der Bildungsstreik ist nun in der vierten Runde. Dies haben wir, die ASJ Göttingen, zum Anlass genommen ein kritisches Resümee zu ziehen.
Wie in den letzten Jahren richten sich die sehr allgemein formulierten Forderungen an die Institutionen des bürgerlichen Staates. Dabei wird jedoch keine emanzipatorische und grundlegende Kritik an dem Bildungsbegriff, den Noten, dem “Bildungssystem” und den damit zusammenhängenden Herschaftsverhältnissen geäußert. Anders gesagt auch in einer Schule mit kleineren Klassen und kostenlosem Essen usw. entscheidet der Staat nach wie vor was und wie du zu lernen hast. Außerdem wäre hier die Frage zu stellen was genau Bildung sein soll?
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Le Chat Noir goes Tunesia!

Solitheke mit Bericht zur Revolte in Tunesien und danach

Von Ende September bis Anfang Oktober waren AktivistInnen verschiedener Länder in Tunis. Auch aus Göttingen waren einige Menschen vor Ort. Unterschiedliche Gruppen und AkteurInnen der Aufstände, die den Diktator Ben Ali im November letzten Jahres verjagt haben, hatten zu einer internationalen Konferenz aufgerufen, um in Workshops zu verschiedenen Themen wie Migration oder Prekarität Perspektiven und Herausforderungen aktueller Kämpfe aufzuzeigen. Gleichzeitig vermittelten unsere Erlebnisse vom Alltag in Tunis den Eindruck einer Gesellschaft zwischen Aufbruch und neuerlicher Repression. Mit unserem Fotobericht möchten wir euch einen Eindruck davon vermitteln.
Die Einnahmen dieses Abends gehen an lokale Initiativen in Tunesien, um weitere politische Arbeit zu finanzieren und die Opfer politischer Repression zu unterstützen.

Wir freuen uns auf euer zahlreiches Erscheinen!
Tunesien Theke