Faschismus den Kampf ansagen – in allen Formen – auf allen Ebenen

[Stand 3.Mai] neue Infos: Heimattag wieder erlaubt – Kundgebung in Heiligenstadt fällt weg (offiziell) – Time for action in zwei Tagen – Infostruktur steht
Für den 05. Mai hat NPD Kreistagsabgeordneter Thorsten Heise den zweiten Eichsfelder Heimattag angemeldet. antifaschistische GrüßeAls bürgernahes Fest für Volk&Heimat aufgezogen, gibt’s tagsüber Bratwurst, Hüpfburg und Stände von Ansgar Aryan und zig Nazis Initiativen. Ab 16 Uhr spielen die Nazibands „Timebomb“, „Sturmtrupp“, „Tätervolk“ und „Lunikoff Verschwörung“ auf. Zu den ohnehin schon vielen Nazis im Eichsfeld werden sich somit noch zig andere Faschos aus dem ganzen bundesgebiet hinzugesellen.

Höchste Zeit aktiv in der Provinz zu werden. Wir werden solch ein Nazifest nicht zulassen und rufen zur antifaschistischen Gegendemonstration um 13:30 Uhr ab Leinefelde BHF auf!

Nach einem vorübergehenden Verbot des Nazievents, hat das Verwaltungsgericht Weimar der NPD Klage stattgegeben. Die ganzen Fratzen dürfen sich also am 05. Mai in Leinefelde tummeln. Nun gilt mehr als zuvor: Occupy NoGoArea!
Die von der NPD angemeldete Ausweichkundgebung in Heiligenstadt, scheint abgesagt. Trotzdem sind Naziaktivitäten in Heiligenstadt nicht ausgeschlossen. Passt deshalb an diesem Tag gut auf euch auf, seid in Bezugsgruppen unterwegs, nutzt die gemeinsame An- und Abreise und die Infostrukturen.

Das Infotelefon ist am Samstag ab Mittag erreichbar: 0157 849 369 38
Antifa 2.0 erhält auch via Twitter Infos: #Noheimat
Meldet Festnahmen dem Ermittlungsausschuss (EA): Nummer in kürze

Hier nun die Dates für den Abflug ins Eichsfeld
Die Gegenaktivitäten beginnen bereits am Donnerstag, wenn das CDU geführte Bürger*innenbündnis in Heiligenstadt sich der Diskussion hingibt „Was ist Heimat“ anstatt konkrete antifaschistische Gegenaktivitäten zu planen.
Do, 03.05.2012 — 19.30 Uhr im Marcel Callo Haus, Lindenstr. in Heiligenstadt

Am Freitag gibt es dann eine „symbolische“ Platzbesetzung, ebenfalls vom Bürgibündnis. Was aktionstechnisch völliger Müll ist, lädt wenigstens dazu ein, sich schon mal mit dem Platz vertraut zu machen.
Fr, 4.05.2012 – 16.30 bis 18.30 Uhr auf dem Bolzplatz in der Leinefelder Südstadt

Ebenfalls Freitag gibt es eine inhaltliche Vorabendveranstaltung der redical M in Göttingen.
„Nazis in Südniedersachsen…die Antifa weiß mehr als der Verfassungsschutz (öffentlich zugibt)“
Fr, 4. Mai 2012 | 20 Uhr | ver.di-Haus (Groner-Tor-Straße 32)

Am Samstag heißt es dann ab in die Provinz!
Sa, 12:45 Göttingen BHF – gemeinsame Anreise mit dem Zug
Sa, 13:30 Leinefelde BHF – Antifaschistische Demonstration gegen den Eichsfelder Heimattag

Göttingen: Aktuelles zum Zukunftsvertrag

Zukunftsvertrag
Kundgebung gegen die geplanten Sozial- und Kulturkürzungen | Zukunftsvertrag ablehnen – für ein lebenswertes Göttingen

Do, 26. April 2012 | 16:30 Uhr | Neues Rathaus/Hiroshimaplatz

Am 26. April soll in der Ratssitzung um 17:30 Uhr der sogenannte Zukunftsvertrag beschlossen werden. Aber eine Zukunft oder Perspektive bietet der Vertrag gerade nicht. Stattdessen ist er ein Mittel, um über Jahrzehnte aufgebaute Strukturen und Institutionen zu zerstören und kaputt zu sparen. Die kommunale Selbstverwaltung wird immer stärker zurückgedrängt und ihre Handlungsmöglichkeiten werden nachhaltig eingeschränkt. Um den Vertragsvereinbarungen mit dem Land nachzukommen, will die Stadt ab dem kommenden Haushaltsjahr umfangreiche Kürzungen insbesondere bei den kulturellen und sozialen Leistungen auf den Weg bringen. 5,2 Millionen Euro sollen 2013 eingespart werden, da sich die Stadt verpflichten will, über 10 Jahre auf weitere Kreditaufnahmen zu verzichten und ausgeglichene Haushalte vorzulegen. Im Gegenzug will das Land die in der Vergangenheit aufgenommenen Liquiditätskredite der Stadt teilweise übernehmen. Bis maximal 146 Millionen Euro soll Göttingen bis zum Jahr 2020 aus dem von Land und Kommunen zur Verfügung gestellten Topf erhalten können.

Der „Zukunftsvertrag“ geht jedoch an den Ursachen der kommunalen Verschuldung vorbei. Der Grund für die Finanzprobleme ist nämlich nicht etwa eine unverantwortliche Politik, ein „Über die Verhältnisse Leben“, sondern die strukturelle Unterfinanzierung der Kommunen. Diese verfügen über keine größeren eigenen Einnahmequellen, sondern sind auf die Finanzierung durch Bund und Länder angewiesen. Gezielte Steuersenkungen in der Vergangenheit haben dazu geführt, dass die Kommunen in eine finanzielle Notlage gerieten. Ein Verzicht auf die soziale und kulturelle Infrastruktur wird diese Problemlage nicht verändern, sondern lediglich die Verantwortlichen in Bund und Ländern entlasten. Den Preis dafür wollen wir nicht zahlen! Uns geht es um den Erhalt eines attraktiven städtischen Lebens, eines vielfältigen und bezahlbaren kulturellen Angebotes, einer gesundheitsförderlichen Umwelt und der Teilhabemöglichkeiten am gesellschaftlichen Leben.

mehr Infos: www.zukunft-fuer-goettingen.de

Die nächsten Termine:

Am Montag, dem 23.4.2012, um 16 Uhr findet im Paritätischen Sozialzentrum am Zollstock 9a in Grone ein Pressegespräch über den sogenannten Zukunftsvertrag statt.

Für Dienstag, den 24.4.2012, von 18 bis 20 Uhr laden Piraten und GöLinke zu einer BürgerInnen-Fragestunde in den Ratssaal im Neuen Rathaus ein.

Auf der Ratssitzung am 26.4.2012 um 17:30 Uhr im Neuen Rathaus soll über den Vertrag abgestimmt werden. Ab 16.30 Uhr gibt es davor eine Kundgebung

Gegen den Eichsfelder Heimattag

Eichsfelder Heimattag, unter diesem Namen plant Thorsten Heise, Kreistagsabgeordneter für die NPD Eichsfeld, für den 5.Mai ein Rechtsrock-Event in der Kleinstadt Leinefelde in Nordthüringen. Während tagsüber zu einem netten Familienfest, mit Bratwürstchen und Hüpfburg geladen wird, um sich als nette Leute von der NPD zu präsentieren, lädt Heise abends dann zum Konzert der Faschobands „Tätervolk“, „Sturmtrupp“ oder „Lunikoff Verschwörung“, die in ihren Liedern zur Verfolgung von Migrant*innen aufrufen und „Deutschen Sturm“ aufrufen.

Ab in die Provinz!
Letztes Jahr hieß es bereits „Ab in die Provinz – Rechtsrock die Sicherung raushauen!“. Auch in diesem Jahr wollen wir lautstark und kreativ gegen den „Eichsfelder Heimattag“ demonstrieren. Die Erfahrungen aus Jena und anderen Städten zeigen, dass nur aktiver Protest Nazi-Veranstaltungen auf Dauer verhindern kann. Wir wollen ein Klima schaffen, das eine jährliche Durchführung Heises Sauf- und Brüllgelages unmöglich macht.

Wir rufen dazu auf, am 5.Mai gemeinsam mit uns auf die Straße zu gehen!
13.30 Uhr Bhf. Leinefelde
Kommt zahlreich! Seid kreativ!
Heise den Spaß verderben!

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Sechster Todestag von Sascha Rjuchin

Sasch R.Heute vor sechs Jahren erlag Sascha Rjuchin den Verletzungen eines Naziangriffes in Moskau.
„Mein Sohn hat mir viel von Nazis erzählt, aber ich glaubte das alles nicht. Doch nicht in unserem Land“ Dies sind die nachdenklichen Worte von Saschas Mutter nach dem Mord. Sascha war über Jahre aktiv in antifaschistischen Zusammenhängen. Gemeinsam mit seinen Genoss*innen versuchte er in Moskau, der Stadt mit der höchsten Rate an rechtsradikalen Gewalttaten und Hassverbrechen, sich den Faschos entgegenstellen. In der Nacht des 16. April 2006 wurden Sascha und seine Freund*innen von einer Gruppe von sechs Faschos angegriffen. Sascha erwischte zuerst ein glatter Stich unters Herz, danach erwischten die Faschos ihn mit ihren Messer am Kopf. Noch bevor irgendwelche Hilfe kommen konnte, erlag Sascha seinen Verletzungen.
Der Mord wurde staatlicherseits versucht zu vertuschen, eine ernsthafte Ermittlung gegen die Täter*innen gab es nicht. Erst der Anwalt Stanislav Markelov und die Journalistin Anastasija Baburova nahmen sich auf eigener Faust der Ermittlung gegen die Faschos an. Nur wenige Jahre später traf auch sie die Nazigewalt. Markelov und Baburova wurden auf offener Straße erschossen.

Sascha wir werden dich nicht vergessen!
Faschismus tötet – jeden Tag!
Siempre Antifascista – es gilt die Tat!

Vortrag „Nationalismus in Russland – Gesellschaftliche Zustände und antifaschistische Antworten“ in Berlin

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Auf Einladung der Projektwerkstatt W.u.T. und der Redaktion „Abuje“ referiert die ASJ Göttingen am Freitag den 13. im Berliner „La Casa“ zum Thema „Nationalismus in Russland – Gesellschaftliche Zustände und antifaschistische Antworten“.

Freitag, 13. April 2012
19:30 Uhr – „La Casa“
Wurzener Str. 6, 12627 Berlin

Im folgenden die Ankündigung, wir freuen uns über euer kommen.
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ASJ Soliparty „Alles musz in Flammen stehen“

Neue BFE Einheit vor der Haustür, Totti Heise hat sich ne neue Hüpfburg gekauft, die soziale Stadt macht ne häßliche Fratze und das Kulturangebot wird einem unter dem Arsch weggekürzt. Wenn es jemals Zeit war was zu tun, dann jetzt. In Bewegung kommen gegen die Verhältnisse! Und da die Göttinger Linke vor allem eine Bewegung auf dem Dancefloor ist, hat die ASJ als zielgruppenorientierte Politgruppe genau die richtige Aktion für dein Bewegungsbedürfnis! Die „Menage à plusier-e-s //Alles muss in Flammen stehen!“ Soliparty am 21.04.2012 im JuzI!
Es gibt einen Kessel schwarz-rot-buntes mit feinsten elektronischem Bummbumm für Ohr, Nerven und Tanzbein. Das LineUp stellen Björn Peng (normloser Elektro), Über Allem Thront Das Flug (Beatpunk and beyond), Tathandlung (NintenTechno), Klangexperimente (eher elektronisch) und K.Putt (Minimal im großen Stil).
Konzert//Party//21/04/12//JuzI
Die Einnahmen gehen in die Finanzierung des Fortschritts. Und nach Moskau.
Alles musz in Flammen stehen

Presentation in Tampere (Finland)

Europe seems to move to the right: right wing populistic discourses and rascistic ressentiments against refugees, Sinti and roma and muslims belong to daily media reporting.
Especially after the 11th of September 2001 partys like the dutch Volkspartij voor Vrijheid en Democratie, VVD became famouse and succseeded in several regional elections. Of course there are a lot of similar points of view which accord with modern neo-nazi positions. It seems to be accepted by the society that politicians are at the same time members of radical neo-nazi groups or supports them in an another way.
Fashism, Rascism, Sexism, Antisemitism don’t exist since yesterday. They are products of an ideology which could grow for centuries of repression.
The situation in Spain is an example of an attempt to eliminate memories of the past. The result is a very fascist-friendly society which don’t mind that people are killed by fascists because of their skincolour, gender, religion or an another political opinion. It is easy to find a minority and make it responsible for crisis periods of a society than to analyze the problem and to deal with the history.
This is the main discourse and the solution in Hungary: Anitziganism. Hungary became in the last ten years one of the nationalistc and rascistic countries in Europe.
In Russia exist a small resistance against those developments but it is dangerouse to be a left activist in Eastern Europe. Not only neo-nazis are one of the main problems, political activities are procecuted by the law with several years in penitentiary. Every kind of protest was tried to eliminate by the gouvernment.

Presentation in Tampere (Finland) :30.03.2012!!!!!

Infoveranstaltung zu inhaftierten Feministinnen in Russland

Punkrock gegen Putin! Pussy Riot gegen das Patriarchat!
Als vor ein paar Monaten der Song „Putin pisst sich ein“ über den Roten Platz in Moskau gebrüllt wurde, hielt Wladimir Wladimirowitsch das ganze noch für die Aktion ein paar Verrückter. Seitdem sich die Aktionen des Frauenkollektivs „Pussy Riot“ aber innerhalb und außerhalb der russischen Grenzen großer Beliebtheit erfreuen, scheint sich der neue-alte Präsident aber tatsächlich ins Hemd zu machen.
Um künftige Aktionen der Punkpolitgruppe zu unterbinden wurden die Ökoaktivistin Maria Alechi­na und LGBT Aktivistin Na­dezh­da To­lo­kon­ni­ko­va festgenommen, zu zwei Monaten Untersuchungshaft verurteilt und warten nun im Knast auf die Verhandlung über bis zu sieben Jahre Haft. Beide befinden sich seit fast zwei Wochen im Hungerstreik gegen die Repression des russischen Staates.

Um über die Situation von Nadia und Mascha zu informieren, gibt es am Montag, 19.03.2012 ab 19 Uhr eine Infoveranstaltung im JuzI.
Wir freuen uns über euer kommen

Demonstration zum Tag der politischen Gefangenen

Samstag, 17. März | Göttingen | 14.⁰⁰ Gänseliesel
Kommt am 17. März um 14:00 Uhr zum Gänseliesel, um gemeinsam auf die Situation zahlreicher politischer Gefangenen aufmerksam zu machen! Der Knast ist nur das Ende einer Kette, dessen Glieder aus staatlicher Prävention, Einschüchterung und Repression bestehen.
police state
Betroffen sind einige – Gemeint sind wir alle!
Freiheit für alle politischen Gefangenen!
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Чёрная Кошка – Le Chat Noir gegen die russichen Verhältnisse

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Die Solitheke „Le chat noir“ zeigt sich diese Woche solidarisch mit den von Repression Betroffenen in Russland. Im Fokus stehen aktuell zwei Aktivistinnen der Punkband und Politgruppe „Pussy Riot“ – Nadezhda Tolokonnikova und Maria Alechina. Ihnen droht eine siebenjährige Haftstrafe. Beide sitzen aber bereits jetzt für zwei Monate in Untersuchungshaft, bevor die Verhandlung überhaupt beginnt. Aus Protest gegen die Ungerechtigkeit die ihnen und den anderen Aktivist*innen gegen Putin&Co tagtäglich trifft befinden sich beide in einem Hungerstreik. Wir möchten mit einen Vortrag im Rahmen der Theke auf die Situation von Maria und Nadia aufmerksam machen und über die aktuellen Proteste in Russland informieren.

Das Geld der Theke geht zu einem Teil in die Finanzierung einer globalen Solikampagne für Pussy Riot. Zum anderen wird ein Beitrag für die Beerdigung des vergangenen Monats ermordeten Antifaschisten Nikita Kalin gespendet. AufBrausende Solidartät stark erwünscht!