Archiv für April 2010

Initiative gegen Kriminalisierung und politische Justiz


In Göttingen hat sich die „Initiative für gesellschaftliches Engagement – Gegen Kriminalisierung & politische Justiz“ gegründet. Denn Polizei und Staatsanwaltschaft in Göttingen gehen immer wieder mit Hilfe der Justiz gegen politisch engagierte Menschen vor, die ihnen in besonderer Weise ein Dorn im Auge sind. Politische Initiativen werden so gezielt geschwächt. Deshalb hat sich ein breites Bündnis aus zahlreichen Organisationen, Verbänden und Gruppierungen zusammen gefunden, um Initiative zu ergreifen. Wir werden uns einmischen, wenn politisches Engagement und Proteste gezielt kriminalisiert werden. Es ist an der Zeit, das skandalöse Vorgehen von Polizei und Justiz ans Licht der Öffentlichkeit zu holen und die Betroffenen zu unterstützen.
Die ASJ Göttingen/Südniedersachsen beteiligt sich an der Initiative mit zwei Veranstaltungen:

Freitag, 7. Mai, 19 Uhr im Buchladen Rote Straße:
Lesung mit Hanna Poddig
Radikal Mutig – Meine Anleitung zum Anderssein

Samstag, 8. Mai, von 12-16 Uhr im Links Unten:
Workshop mit Hanna Poddig
„Autoritäten entblößen – kreative Anti-Repression“

Die Broschüre der Initiative hier als pdf oder im Buchladen Rote Straße sowie auf Veranstaltungen der Initiative.

Bundesweite sozialrevolutionäre Demo: Endlich wird die Arbeit knapp! Kapitalismus abwracken! Gegen Lohnarbeit, Leistungsterror und Konkurrenz!

Endlich wird die Arbeit knapp!
Kapitalismus abwracken!
Gegen Lohnarbeit, Leistungsterror und Konkurrenz!

Mit dem Beginn der Weltwirtschaftskrise im Herbst 2008 und ihren Auswirkungen, wurden anfänglich auch Fragen nach Alternativen zum Kapitalismus laut. Inzwischen ist dieser Diskussionrs längst beendet und es geht nur noch darum, den Status Quo weltweit und damit auch für die deutsche Wirtschaft wieder herzustellen.
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Wenn Repression Schule macht…Von Fahndungsplakaten, fehlenden Zähnen und politischen Maulkörben an Schule und Uni

Einladung zur Diskussionrunde über Repression in Bildungsprotesten

Seit über zwei Jahren gehen Schüler_innen und erneut auch Studierende bundesweit gemeinsam auf die Straße, um für eine Veränderung der Bildung zu kämpfen.
Begleitet wurden diese Demonstrationen vielerorts von massiver Repression – ob Einsperren im Klassenraum oder brutale Polizeischläger_innen, staatliche Autoritäten versuchten und versuchen jedes Anzeichen einer rebellierenden Jugend von Anfang an zu verdrängen.
Wir fragen uns, wie sieht die Repression in den aktuellen Bildungsprotesten konkret aus? Warum muss Papa Staat neuerdings schon die Forderung nach schöneren Klassenzimmern niederknüppeln? Wo fängt die Repression eigentlich an – wirklich erst mit dem Bullenspalier oder schon viel früher?
Es wird einen Einstieg und Überblick zur Repression in Bildungprotesten aus verschiedenen Städten und Zusammenhängen geben. Gemeinsam wollen wir die Situation analysieren und Wege einer antirepressiven Praxis überdenken.

Diskutiert mit!Freitag, 09.04.2010
19:00 Uhr
Autonomicum“ Freiraum und Café
im Blauen Turm (MZG 129a) der Uni Göttingen