Archiv für Mai 2010

Offenes Treffen

Einladung zum Offenen Treffen
der Anarcho-Syndikalistischen Jugend
Mittwoch, 02.06.2010 – 18 Uhr
„Autonomicum“ Freiraum

Komm zum offenen Diskussions- und Vernetzungstreffen der Anarcho-Syndikalistischen Jugend Göttingen / Südniedersachsen. Wir wollen uns über Ansätze emanzipatorischer Politik austauschen – Theorien, Konzepte und Praxen linker Politik zusammentragen und reflektieren – und Perspektiven entwickeln.
Zugleich wollen wir einen Freiraum für Fragen, Ideen, Projekte, Vernetzungen, u.v.m. rund um anarcho-syndikalistische Themen schaffen.
Doch das lebt nur mit Deiner Beteiligung – deshalb komm zum Offenen Treffen der ASJ Göttingen / Südniedersachsen.

Am Mittwoch, 02.06.2010
18 Uhr im „Autonomicum“
Freiraum und Café im Blauen Turm
der Uni Göttingen, Platz der Göttinger Sieben 5

Auf zum Antifee

Bald ist es soweit, am 4. & 5. Juni findet auf dem Unicampus das vierte
Antifee Festival in Göttingen statt! Wie immer gegen Nationalismus und
Sexismus, für ein selbstbestimmtes Leben!

Die ASJ ist auch am Start – mit einem anarchistischen Buch&Infotisch und veganen Köstlichkeiten auf dem Syndi*deli*kat! Wir freuen uns mit euch das Antifee zu genießen und an unserem Stand zu lesen, zu quatschen und zu debattieren.

Antifee – was ist das?
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Bildungskritischer Filmabend

Donnerstag, 13.05.2010
19.00 Uhr im Weltladencafé – Nikolaistraße 12 (Göttingen)

Ein Ort freier Entfaltung sind Schule oder Uni echt nicht, viel eher dienen sie der Unterdrückung von Kritik und Neugier, der Anpassung an Autorität und dem Abrichten auf das Leben als lohnabhängige_r Staatsbürger_in. Dies alles ist nicht verwunderlich, wenn wir uns das Wertesystem unserer kapitalistischen Gesellschaft anschauen – nirgends geht es wirklich um den Menschen, sondern immer nur um seine Funktion als Arbeitskraft.

Eine tiefgreifende Veränderung von Schule oder Uni scheint oft in weiter Ferne. Das Bildungssystem ist genauso komplex aufgebaut wie die Gesellschaft und so kommt schnell die Frage auf: „Was soll ich denn da machen?“
Allein das Formulieren einer umfassenden Kritik scheint schwer, wie dann auch noch zu einer emanzipatorischen Praxis kommen?

Wir wollen diesem Gefühl entgegenwirken – mit unserem bildungskritischen Filmabend! Gemeinsam schauen wir „Die Klasse“, denn hier zeigt sich die Verknüpfung von Schule und Gesellschaft besonders gut. Wir werden das Leben frz. Jugendlicher in einem „sozialen Brennpunkt“ erleben.
Was sind (gemeinsame) Probleme? Welche Auswege findet „die Klasse“ und welche können wir finden?

Lasst uns darüber gemeinsam diskutieren!

Redebeitrag zur Bundesweiten sozialrevolutionären Demo in Frankfurt am 30.4.

Hier unser Redebeitrag zu der Demonstration: Endlich wird die Arbeit knapp! Kapitalismus abwracken! Gegen Lohnarbeit, Leistungsterror und Konkurrenz! , über die Produktion kapitalistischer Normalverhältnisse und ihre Reproduktion

„Arbeit muss sich wieder lohnen“ – für wen eigentlich?
„Arbeit muss sich wieder lohnen“, ist ein Mantra unserer Zeit und bestimmt die Diskurse über die aktuellen gesellschaftlichen Verhältnisse. Alle Institutionen und alle sozialen Milieus stimmen dabei mit ein. Von Gewerkschaften und linken Parteien bis zur FDP wird dieser Slogan propagiert und führt damit zu einer Manifestierung des kapitalistischen Paradigmas der Lohnarbeit. Mit diesem Slogan soll den Leuten glaubhaft gemacht werden, dass sich ihre Arbeit gerecht auszahlen wird. Dies aber ist ein Trugschluss, Arbeit im kapitalistischen System wird sich für dich nie auszahlen, sondern immer nur für die Profiteur*innen des Kapitals.
Doch wie kommt es eigentlich dazu, dass wir an das Primat der Arbeit so fest glauben?
Sind wir dazu geboren worden zu arbeiten, um der Gesellschaft damit einen vermeintlichen Dienst zu erweisen? Und gibt es einen Ausweg aus diesem angeblichen Naturzustand?
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