Archiv für März 2012

Presentation in Tampere (Finland)

Europe seems to move to the right: right wing populistic discourses and rascistic ressentiments against refugees, Sinti and roma and muslims belong to daily media reporting.
Especially after the 11th of September 2001 partys like the dutch Volkspartij voor Vrijheid en Democratie, VVD became famouse and succseeded in several regional elections. Of course there are a lot of similar points of view which accord with modern neo-nazi positions. It seems to be accepted by the society that politicians are at the same time members of radical neo-nazi groups or supports them in an another way.
Fashism, Rascism, Sexism, Antisemitism don’t exist since yesterday. They are products of an ideology which could grow for centuries of repression.
The situation in Spain is an example of an attempt to eliminate memories of the past. The result is a very fascist-friendly society which don’t mind that people are killed by fascists because of their skincolour, gender, religion or an another political opinion. It is easy to find a minority and make it responsible for crisis periods of a society than to analyze the problem and to deal with the history.
This is the main discourse and the solution in Hungary: Anitziganism. Hungary became in the last ten years one of the nationalistc and rascistic countries in Europe.
In Russia exist a small resistance against those developments but it is dangerouse to be a left activist in Eastern Europe. Not only neo-nazis are one of the main problems, political activities are procecuted by the law with several years in penitentiary. Every kind of protest was tried to eliminate by the gouvernment.

Presentation in Tampere (Finland) :30.03.2012!!!!!

Infoveranstaltung zu inhaftierten Feministinnen in Russland

Punkrock gegen Putin! Pussy Riot gegen das Patriarchat!
Als vor ein paar Monaten der Song „Putin pisst sich ein“ über den Roten Platz in Moskau gebrüllt wurde, hielt Wladimir Wladimirowitsch das ganze noch für die Aktion ein paar Verrückter. Seitdem sich die Aktionen des Frauenkollektivs „Pussy Riot“ aber innerhalb und außerhalb der russischen Grenzen großer Beliebtheit erfreuen, scheint sich der neue-alte Präsident aber tatsächlich ins Hemd zu machen.
Um künftige Aktionen der Punkpolitgruppe zu unterbinden wurden die Ökoaktivistin Maria Alechi­na und LGBT Aktivistin Na­dezh­da To­lo­kon­ni­ko­va festgenommen, zu zwei Monaten Untersuchungshaft verurteilt und warten nun im Knast auf die Verhandlung über bis zu sieben Jahre Haft. Beide befinden sich seit fast zwei Wochen im Hungerstreik gegen die Repression des russischen Staates.

Um über die Situation von Nadia und Mascha zu informieren, gibt es am Montag, 19.03.2012 ab 19 Uhr eine Infoveranstaltung im JuzI.
Wir freuen uns über euer kommen

Demonstration zum Tag der politischen Gefangenen

Samstag, 17. März | Göttingen | 14.⁰⁰ Gänseliesel
Kommt am 17. März um 14:00 Uhr zum Gänseliesel, um gemeinsam auf die Situation zahlreicher politischer Gefangenen aufmerksam zu machen! Der Knast ist nur das Ende einer Kette, dessen Glieder aus staatlicher Prävention, Einschüchterung und Repression bestehen.
police state
Betroffen sind einige – Gemeint sind wir alle!
Freiheit für alle politischen Gefangenen!
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Чёрная Кошка – Le Chat Noir gegen die russichen Verhältnisse

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Die Solitheke „Le chat noir“ zeigt sich diese Woche solidarisch mit den von Repression Betroffenen in Russland. Im Fokus stehen aktuell zwei Aktivistinnen der Punkband und Politgruppe „Pussy Riot“ – Nadezhda Tolokonnikova und Maria Alechina. Ihnen droht eine siebenjährige Haftstrafe. Beide sitzen aber bereits jetzt für zwei Monate in Untersuchungshaft, bevor die Verhandlung überhaupt beginnt. Aus Protest gegen die Ungerechtigkeit die ihnen und den anderen Aktivist*innen gegen Putin&Co tagtäglich trifft befinden sich beide in einem Hungerstreik. Wir möchten mit einen Vortrag im Rahmen der Theke auf die Situation von Maria und Nadia aufmerksam machen und über die aktuellen Proteste in Russland informieren.

Das Geld der Theke geht zu einem Teil in die Finanzierung einer globalen Solikampagne für Pussy Riot. Zum anderen wird ein Beitrag für die Beerdigung des vergangenen Monats ermordeten Antifaschisten Nikita Kalin gespendet. AufBrausende Solidartät stark erwünscht!

Freiheit für Pussy Riot!

Hiermit veröffentlichen wir einen Redebeitrag, der aus organisatorischen Gründen, leider nicht bei der Demo vergangenen Samstag gehalten werden konnte.
pus na krasnoj
Wir möchten wir auf die Situation zweier seit letzter Woche in Russland inhaftierter Frauen eingehen. Es sind Nadezhda Tolokonnikova und Maria Alechina, Aktivistinnen aus dem Umfeld der feministischen Punkpolitband „Pussy Riot“.

Pussy Riot ist zugleich Band und Politgruppe. Sie sind ein Frauenkollektiv, dass inspiriert von Aufständen in Nordafrika sich gegründet hat, um auch in Russland der herrschenden Ordnung den Kampf anzusagen. Sie haben keinen Bock mehr, Nationalismus, Repression, die Herrschaft des Patriachats, Sexismus und Homophobie tagtaglich erleben zu müssen. Eine Wiederwahl Wladimir Putins und seiner Partei „Vereinigtes Russland“ sollte genau dies weiter festschreiben. Für die Aktivist*innen war es deshalb höchste Zeit die Riot zu beginnen. Mit ihren Liedern machen „Pussy Riot“ ihre grundlegenden Dissens mit der Gesellschaft deutlich. Unverstellt, radikal und auf Augenhöhe. Es gibt keine Leadgitarre, es gibt keine Frontsängerin – wer seine Wut rausbrüllen will, tut es.
Die großen Bühnen der Opposition waren für sie dabei nie die richtige Ort. Denn was gerade auch hier in ‚Schland als russische Oppositionsbewegung gefeiert wird sind Oligarchen wie Michail Prochov und Nationalisten wie Aleksej Navalny oder Faschos wie Eduard Limonow und ähnlich gruselige Typen. Wer sich zum Führer einer Bewegung kürt, von dem ist keine Befreiung zu erwarten nur Kämpfe um Macht.
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Solidance against Capitalizm – M31 WarmUp Party im JuzI

Heute abend findet ab 22 Uhr die M31 Warm Up Party des antikapitalistischen Krisenbündnis Göttingen statt. Ramba Zamba auf dem Dancefloor als Vorgeschmackt was noch kommt in den nächsten Wochen. Jede Menge Infomaterial zu den M31 Aktionen, geschlürfte Solidarität und Stimmung wie kurz nach dem Umsturz. Da muss mensch hin. Heute, 10.03. ab 22 Uhr im JuzI

Gegen den alltäglichen Sexismus! Für kämpfemirischen Feminismus

Demo gegen alltäglichen Sexismus

Gemeinsam kämpfen wir wieder und andauernd in der Tradition des
Frauenkampftages
gegen den sexistischen Normalzustand und für den Feminismus!

Lasst uns gemeinsam den Boomerang Sexismus zerstören!
Kommt zur Demo am 10.03.2012 um 14 Uhr am Gänseliesel.

tort-it
Egal wie sehr wir uns bemühen, Sexismus von uns wegzustoßen, zu bekämpfen
oder zu zerschlagen, Sexismus formiert immer wieder auf´s neue! Sieht vielleicht schicker
aus, neue Farbe, neue Form und trotzdem bleibt es der selbe Mist! Sexismus verhält
sich wie ein Boomerang, Sexismus kommt immer wieder zurück.
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Keine Wahl der Nation – Zu den Wahlprotesten in Russland

Am morgigen Sonntag, dem 04. März, findet die Wahl des russischen Staatspräsidenten statt. Nachdem es bei der Parlamentswahl im Dezember zu erheblichen Wahlfälschungen kam, begann eine Welle des Protestes neuen Ausmaßes. Vielerorts wird der „Aufstand des russischen Volkes“ abgefeiert. Bekennenden Nationalisten wie Aleksej Navalny wird dabei die Medienbühne ohne Einschränkung gewährt und über die Beteiligung ultra-nationalistischer Gruppierungen hinweg gesehen. Dass die rechtspopulistische Agitation und der antimuslimische, rassistische wie antisemitische Gehalt eines großen Teils der Protestierenden und ihrer Führer*innen nicht weiter problematisiert wird, ist ja mittlerweile Gewohnheit.
boikot
Trotzdem steckt in den Protesten auch das Potenzials eines Bruchs mit den herrschenden Verhältnissen und eine politische Thematisierung der sozialen Missstände in Russland. Leute fangen an auf die Straßen zu gehen, zu protestieren, sie schließen sich zu antifaschistischen – antiautoritären Blöcken zusammen. Diesen Leuten gilt unsere Solidarität zum Ausdruck bringen und nicht irgendeinem scheiß Volk.

Um den unreflektierten Mainstreammedien etwas entgegenzusetzen und einen libertären Einblick in die Proteste in Russland zu bieten haben wir den Text „Keine Wahl – der Nation“ geschrieben. Ihr findet unser Flugblatt in den Göttinger Kneipen und Läden eures antifaschistischen Vertrauens sowie hier zum downloaden .
Oder ihr lest einfach direkt weiter (mehr…)

ASJ jetzt auch in Bremen

kron matrosNachdem sich vor gar nicht allzu langer Zeit in Köln eine regionale Anarcho-Syndikalistische Jugend Gruppe gründete, gibt es seit einiger Zeit nun auch in Bremen eine ASJ! Wir freuen uns, dass nun an Weserquelle wie auch -mündung schwarz-rote Fahnen wehen.
ASJ – die Kraft des Fortschritts.