Archiv für Oktober 2012

“Nach dem Brand” – Dokumentation zum Brandanschlag in Mölln 1992

Nach dem Brand
“Nach dem Brand” / BRD / 50 Min / 2010 | Regie: Malou Berlin | credo:film, NDR, Dokumentation

In Mölln legen am 20. November 1992 Neonazis einen Brand im Haus der türkischstämmigen Familie Arslan. Drei Familienangehörige kommen in den Flammen ums Leben, der Rest kann sich aus dem Haus retten – darunter auch der
damals siebenjährige Ibrahim und seine Mutter Hava. Der Vater erreicht den Unglücksort als nur noch die verheerenden Folgen des Brandanschlags zu erkennen sind: Seine Mutter, seine Nichte und auch die kleine Tochter sind dem Brand zum Opfer gefallen.

Die Berliner Filmemacherin Malou Berlin hat die Familie Arslan über mehrere Jahre begleitet. Der Filme “Nach dem Brand” zeichnet ein persönliches Portrait der Überlebenden des Anschlags, ihrem Umgang mit dem Verlust ihrer Angehörigen, ihren Träumen und Wünschen.

Erstaufführung: Filmfest Hamburg, Oktober 2012 / Nominierung: Prix Europa 2012 in der Kategorie IRIS Nordische Filmtage Lübeck, Oktober/November 2012

Die Kampagne “Rassismus tötet!” zeigt den Film in verschiedenen Städten und möchte somit einen Teil zur Aufarbeitung des Anschlages beitragen. Die Filmvorführungen stehen im Rahmen der Mobilisierung zur Gedenkdemo in Mölln am 17. November.

In Göttingen wird der Film um 20 Uhr am 08. November 2012 im Stilbrvch gezeigt.

Vivre sans peurs: französisches Pendant des Antifa Siempre Festivals

Mit der libertären Kampagne „Vivre sans peurs“ geht es für unsere französische Genoss*innen hauptsächlich darum, sich gegen den normalen gesellschaftlichen Zustand zu wehren und in der Praxis Alternativen gemeinsam zu suchen. In einem Land wo Faschist*innen 18% bei der letzten Wahl bekommen haben, wo Abschiebungen 33000 Sans-Papiers betreffen innerhalb des letzten Jahres (2011), wo die homosexuelle Hochzeit immer noch nicht erlaubt wird trotz der Versprechung des neuen sozial-demokratischen Präsidenten und die Hetze der konservativen Bevölkerung gegen LGBT’s bis zum Mord reicht (Nîmes, 21.03.11), müssen wir zusammen Widerstand leisten und gemeinsam agieren. Vernetz euch, schaut nich weg, kommt zu dem Antifa Siempre Festival und unterstützt eure lokale libertäre Gruppen.
Un coup contre l‘un.e des nôtres est un coup contre nous tou.te.s !
Siamo tutti antifascisti !

http://vivresanspeur.noblogs.org/

Mobiveranstaltung zur Demonstration “Never Forgive Never Forget – Remembering means fighting” in Leipzig

RT Leipzig

Am 27.10.2012 findet in Leipzig eine Demonstration unter dem Motto “Never Forgive Never Forget – Remembering means fighting” statt. Sie ist Teil der Rassismus Tötet! Kampagne, die auch in Leipzig zu Rassismus und dem Gedenken der Opfer von rechter Gewalt arbeitet. Mit der Demonstration wollen wir nicht nur an die von Nazis ermordeten erinnern, sondern auch die rassistischen Zustände in dieser Gesellschaft kritisieren.
Erst im Sommer diesen Jahres gingen in der vermeintlich weltoffenen Stadt Leipzig BürgerInnen auf die Barrikaden, weil in ihrer Nachbarschaft Flüchtlinge wohnen sollen. Der Demonstrationstermin ist nicht zufällig sondern nimmt Bezug auf den rassistischen Mord an Kamal K. am 24.10.2010.
Im Vortrag wollen wir Alltagsrassismus und rassistische Gewalt in Leipzig in den Kontext der deutschen Zustände setzen.

http://rassismus-toetet-leipzig.org/
http://rassismustoetetgoettingen.blogsport.eu/

Der Vortrag wird am 23.10.2012 um 21 Uhr im Rahmen der Theke “Le chat noir” statt finden. Die Theke ist wie immer im Juzi.

Zugtreffpunkt für Göttingen: 10.50 Uhr vor dem Bahnhof

Sounds Of Anarchy – Soliparty

Die Super-Syndikalist*innen-Soli-Sause
sounds of anachy
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